Über uns
Unsere Werte
Karate ist für uns mehr als ein Sport. Es ist ein Weg, Körper und Geist zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und Teil einer starken Gemeinschaft zu sein. Diese Werte begleiten uns im Training genauso wie im Alltag.
Respekt
Respekt ist die Grundlage unseres Miteinanders. Wir begegnen jedem mit Wertschätzung, unabhängig von Alter, Erfahrung oder Graduierung. Ein respektvoller Umgang schafft Vertrauen und eine gute Trainingsatmosphäre.
Disziplin
Disziplin bedeutet für uns, regelmäßig zu trainieren, zuverlässig zu sein und an den eigenen Zielen zu arbeiten. Jeder entwickelt sich in seinem eigenen Tempo, aber mit Ausdauer und Einsatz kommt man Schritt für Schritt voran.
Durchhaltevermögen
Kyokushin fordert heraus. Nicht jede Technik gelingt sofort und nicht jedes Training ist einfach. Gerade deshalb lernen wir, dranzubleiben, aus Fehlern zu lernen und nicht aufzugeben.
Gemeinschaft
In unserem Verein trainieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam. Wir unterstützen uns gegenseitig, freuen uns über die Erfolge jedes Einzelnen und helfen einander, besser zu werden.
Doch unsere Gemeinschaft endet nicht mit dem Training. Viele von uns sind auch freundschaftlich miteinander verbunden. Nach dem Training bleibt oft noch Zeit für Gespräche, gemeinsames Lachen oder einen Kaffee. Auch außerhalb des Dojos unternehmen wir regelmäßig etwas zusammen, sei es bei Vereinsveranstaltungen, Ausflügen, Lehrgängen oder gemeinsamen Feiern. Genau dieses Miteinander macht unseren Verein zu etwas Besonderem und sorgt dafür, dass sich jeder als Teil unserer Gemeinschaft fühlt.
Bescheidenheit
Karate bedeutet nicht, besser zu sein als andere. Es bedeutet, jeden Tag an sich selbst zu arbeiten. Offenheit, gegenseitiger Respekt und die Bereitschaft zu lernen sind für uns wichtiger als Titel oder Gürtel.
Tradition und Verantwortung
Wir fühlen uns den Werten des von Sosai Masutatsu Oyama begründeten Kyokushin Karate verbunden. Diese Tradition möchten wir bewahren und mit Freude und Verantwortung an die nächste Generation weitergeben.
Unser Ziel ist es, Menschen auf ihrem persönlichen Karate Weg zu begleiten und einen Ort zu schaffen, an dem sich jeder willkommen fühlt, gemeinsam trainiert und über sich hinauswachsen kann.
Senpai Peter Bradler
Ein Leben für den Kampfsport
Erster Kontakt mit Karate durch Zeitungen, die er sich von seiner Oma aus dem Westen schicken ließ, und durch das Fernsehen.
Erste eigene Erfahrungen mit Vollkontakt-Judo und -Boxen. Gleichgesinnte für den Weg des Karate-Do gefunden.
Training beim DTSB (Deutscher Turn- und Sportbund der DDR) an der Akademie der Wissenschaften, Sektion Judo, mit ersten Grundlagen (Kihon) im Shotokan-Karate. Da Karate in der DDR offiziell nicht unterstützt wurde, ging es autodidaktisch weiter, mit Büchern und Zeitschriften aus dem Westen sowie Wettkämpfen, Lehrgängen und Kyu-Prüfungen in der Tschechoslowakei.
Eröffnung des ersten eigenen Dojos in Adlershof.
Mit dem Mauerfall der erste Kontakt zum Kyokushin Karate von Sosai Oyama in Berlin.
Gründung des KKK e.V. und Übernahme des Vorsitzes. Aufnahme in den Landessportbund (LSB) und in die Deutsche Kyokushin Organisation (DKO), der Einstieg in die große Kyokushin-Welt.
Mitgliedschaft in der IFK Germany.
Verbandsoffen und ungebunden unterwegs.
Karate ist kein Sport, es ist Leben!
— Senpai Peter BradlerJudo, Boxen und Shotokan waren Senpai Peter nicht realitätsnah genug. Da es im Ostteil Berlins keinen Karateverein gab, gründete er kurzerhand selbst einen. Die ersten Trainingsstunden fanden in einer eigens ausgebauten ehemaligen Stallung statt.
Fit bleiben bis ins hohe Alter treibt Senpai Peter an und die Freude daran, wenn seine Schüler irgendwann besser werden als er selbst.
Für Senpai Peter bedeutet Karate, eine komplett andere Welt zu betreten. Schon der Weg zum Dojo ist für ihn ein Moment der Ruhe und Freiheit, den er nach all den Jahren noch immer genießt.
Timo
Kyokushinkai Karate Köpenick
„Always ask Doushite (どうして). Why." Hinterfrage alles, versuche zu verstehen und zu lernen. „Ko Gaku Shin" – halte deinen Geist offen und lerne. Sei immer bereit, etwas Neues aufzunehmen und dich weiterzuentwickeln.
Diese Worte sind nicht meine eigenen, doch ihr Sinn ist es, den ich euch mit auf den Weg geben möchte.
— Senpai TimoSchon immer hatte Senpai Timo Interesse an asiatischem Kampfsport. Im Alter von 14 Jahren kam er durch Zufall über einen Freund zum Kyokushin – und ist ihm seitdem treu geblieben.
Japan ist ein faszinierendes Land. Die perfektionistische Art, mit der die Japaner an alle Dinge herangehen, hat Senpai Timo von Anfang an begeistert und fasziniert.
Die Begegnung mit Hanshi Steve Arneil in den 90er Jahren und später mit Shihan Daniel Gauthier im Jahr 2000 haben Senpai Timo nachhaltig geprägt. Beide Meister hinterließen Spuren, die bis heute in seinem Training und seiner Haltung spürbar sind.
Oshi Shinobu. Jeder sollte beim Training an seine eigenen Grenzen gehen und jedes Mal versuchen, etwas besser zu werden.
Karate kann man ein Leben lang betreiben. Wenn man jung ist, konzentriert man sich vielleicht mehr auf Kumite und Prüfungen. Im Alter spielen allgemeine Fitness und Kata eine größere Rolle. So ist für jede Persönlichkeit und jedes Alter etwas dabei.
Karate ist keine Philosophie oder Religion. Wir haben nur den Grundsatz, respektvoll und höflich mit anderen umzugehen. Karate ist wie eine große Gemeinschaft – wenn man zusammen trainiert, tritt alles andere in den Hintergrund. Es ist wie eine kurze Auszeit vom stressigen Alltag.
Hanshi Steve Arneil pflegte zu sagen: „Always ask Doushite (どうして). Why." – Hinterfrage alles und versuche zu verstehen und zu lernen. Tadashi Nakamura formulierte es so: „Ko Gaku Shin" – „Keep your Mind open, learn." Sei immer bereit, etwas Neues zu lernen und dich weiterzuentwickeln.
Sempai Tino
Kyokushinkai Karate Köpenick
Immer weiter trainieren, keine Zeit verschwenden. Sei hart zu dir selbst – quäle dich.
— Sempai TinoSempai Tino kam mit 19 Jahren durch seinen Bruder Rocco (2. Dan Ashihara Karate) zum Karate. Erste Schritte machte er bei Andreas Marquardt im GYM 80 – später folgte Sempai Tino seinem Bruder ins eigene Dojo und trainierte dort intensiv Ashihara Karate.
In einem Trainingskampf erlebte Sempai Tino, wie ein Ashihara-Karateka ihn komplett austanzte und gezielte Konter setzte. Dieser Moment war der Auslöser: diesen Stil wollte Sempai Tino erlernen und beherrschen.
Der Wille, körperliche Leistungsgrenzen immer weiter zu verschieben. Und das Training mit Gleichgesinnten, die dieselben Ziele verfolgen – das ist es, was Sempai Tino nach all den Jahren noch motiviert.
Wer im Karate besteht – Prüfungen ablegt, Wettkämpfe bestreitet – ist für das Leben gut gewappnet. Und: der Kampf gegen den inneren Schweinehund hört nie auf. Das ist Sempai Tinos Kernbotschaft an seine Schüler.
Sempai Tino bringt über 25 Jahre Kampfkunsterfahrung mit – darunter intensives Ashihara Karate, das ihn durch sein realitätsnahes Kampfsystem und die Dynamik aus Kampfpositionen, Würfen und Bunkai-Katas bis heute begeistert. Diese Erfahrung fließt direkt in sein Training bei KKK ein.
Senpai Choi
Kyokushinkai Karate Köpenick
Im Kyokushin-Training sollen Kinder vor allem Spaß haben – gleichzeitig lernen sie Disziplin, Respekt und Durchhaltevermögen. Werte, die sie auch in der Schule und im Alltag begleiten.
— Senpai ChoiSenpai Choi wuchs in der Mongolei auf und begann mit 15 Jahren beim Boxen – direkt in einem Karate-Dojo, das von Shihan Chinzorig Dashnyam gegründet wurde, dem Mann, der Kyokushin in die Mongolei brachte. Die Ausstrahlung der Karateka zog Senpai Choi schnell in ihren Bann, und er wechselte vom Boxen zum Karate.
Nach einer Pause während des Studiums kehrte Senpai Choi zum Karate zurück – zunächst in Leipzig, später in Berlin bei Shihan Ingo Freier. Das Training als Erwachsener neu zu entdecken war für Senpai Choi besonders: Techniken tiefer zu verstehen und erste eigene Einheiten zu leiten zeigte ihm, dass Unterrichten auch ihn selbst wachsen lässt.
Karate ist für Senpai Choi längst mehr als Sport – es ist ein Lebensgefühl. Das Training gibt ihm Fokus und wirkt wie eine Meditation: Körper und Geist arbeiten zusammen. Wer aufmerksam dabei ist, profitiert am meisten.
Niemals aufgeben und kontinuierlich dranzubleiben – das ist Senpai Chois Kernbotschaft. Er möchte, dass seine Schüler nicht nur stärker werden, sondern auch bescheiden bleiben, rücksichtsvoll miteinander umgehen und den Kyokushin-Spirit als Haltung ins Leben mitnehmen.
Senpai Choi bringt eine besondere Perspektive mit: Er lernte Kyokushin direkt an der Quelle in der Mongolei, einem Land mit tiefer Kampfsport-Tradition. Für Senpai Choi ist Training Teamsport – vielfältig gestaltet, damit jeder genau dort arbeiten kann, wo er noch Defizite hat. Gute Laune und echter Fokus gehören für ihn untrennbar zusammen.
Darum Kyokushin
Jeder von uns hat seinen eigenen Weg zum Kyokushin gefunden. Was uns verbindet, ist die Freude am Training, der respektvolle Umgang miteinander und der Anspruch, jeden Tag ein kleines Stück besser zu werden.



